Aktuelle Angebote
Buchpremiere "Vor allen Dingen war ich ein Kind – Erinnerungen eines jüdischen Jungen aus Pirna"
Alle Plätze im Kapitelsaal des Stadtmuseums Pirna waren besetzt, so dass noch zusätzliche Stühle in den Saal gebracht werden mussten, als am vergangenen Montag, 10. November, kurz nach 19 Uhr, die Premierenveranstaltung des neuesten Buches aus dem Goldenbogen-Verlag begann.Die Geschichte Esra Jurmanns, eines Sohnes Pirnaer jüdischer Geschäftsinhaber, sein Leben im Nationalsozialismus und der Leidensweg seiner Familie in der Nazidiktatur Deutschlands wurde von Jurmann selbst niedergeschrieben.
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Unbegreiflich!
Zeitzeugen Michaela Vidláková und Artur Radvanský zu Gast in Sebnitzer Schulen
Großer Andrang bei Eröffnung der Anne-Frank-Ausstellung gestern in Freital
Die Ausstellungsräume im historischen Gasthof "Goldener Löwe" in Freital waren bis auf den letzten Quadratmeter mit rund 200 Gästen aus Landes- und Kommunalpolitik, Vertretern von Schulen, Vereinen, Behörden, Veranstaltern sowie interessierten Bürgern gefüllt, als am vergangenen Sonntag 17:05 Uhr der Violinist Florian Mayer mit einem Stück auf seinem Instrument die Eröffnungsveranstaltung einleitete.
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Sächsischer Förderpreis für Demokratie geht nach Pirna
Anlässlich der diesjährigen Verleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie am 09. November erhielten die Pirnaer Arbeitsgruppe „Markt der Kulturen“ und der Verein Aktion Zivilcourage gemeinsam den Sonderpreis des Sächsischen Ministerpräsidenten.Dieser Preis würdigt und ehrt nicht nur die Initiative und Leistungen der Arbeitsgruppe Markt der Kulturen und der Aktion Zivilcourage, sondern auch die Beiträge zahlreicher Beteiligter bei dieser wichtigen kulturellen Veranstaltung. Der Markt der Kulturen ist ein Meilenstein in Pirna und der Region. Durch eine attraktive Mischung von Genuss, Kultur und Information bietet sie der Bevölkerung Möglichkeiten, die Vielfalt und die Reize verschiedener Völker und Kulturen näher kennen zu lernen. Diese Veranstaltung ist in dieser Form nur in einem großen Netzwerk von Beteiligten möglich. Dazu gehören insbesondere die Arbeitsgruppe Markt der Kulturen, die Stadt Pirna sowie die Aktion Zivilcourage. Der Markt der Kulturen setzt jährlich ein deutliches Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit in unserer Region. Er demonstriert, dass unsere Kultur nicht von den Rechten bestimmt werden kann.
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Lys Geburtstag – Vietnamesen im Dresden der 80er Jahre
Fotografien von Matthias Rietschel (Dresden)Unter dem Titel „Lys Geburtstag – Vietnamesen im Dresden der 80er Jahre“ zeigt die vom Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und dem Goethe-Institut Dresden gemeinsam veranstaltete Ausstellung 32 schwarz-weiß Fotografien des Dresdner Fotografen Matthias Rietschel. Der Fotograf, der an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studierte und heute vor allem für die Nachrichtenagentur AP arbeitet, schuf diese Fotoserie im Rahmen eines dreijährigen Fördervertrages mit dem Rat des Bezirkes Dresden.
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Anne Frank – Ein Mädchen aus Deutschland
Multimedia-Ausstellung in Freital
Das bewegende Schicksal des jüdischen Mädchens Anne Frank ist das Thema der multimedialen Ausstellung "Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland", die vom 9. November bis zum 19. Dezember 2008 in Freital zu sehen sein wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Im Zentrum steht das Tagebuch des jüdischen Mädchens, das auf vier großen Multimediawänden vorgestellt wird. Einzelne Aspekte aus Anne Franks Biografie werden vertieft und auf ihre heutige Bedeutung hinterfragt. Die verschiedenen Perspektiven werden durch eine Vielfalt von Medien umgesetzt. Damit bietet die Ausstellung einen völlig neuen Zugang zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Besucher können anhand von Videosequenzen, an Hörstationen und Computer-Terminals, aber auch mittels gegenständlicher Objekte wie Fotoalben oder einem alten Radio die Welt der Anne Frank selbst entdecken.
Kann den Jubeln Sünde sein - Frauen-Kabarett war ein Erfolg
Ausgerechnet zum internationalen Männertag führten zwei Frauen das Stück „Kann denn Jubeln Sünde sein? Frauen unter Hitler“ in der Kleinkunstbühne „Q24“ auf. „Ich danke besonders dem Verein der Aktion Zivilcourage und allen, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzen“, eröffnete die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pirna, Roswitha Dressel, die Premierenaufführung. Gemeinsam mit der Frauenbeauftragten des Landkreises, dem „Generationskomplott“ sowie der Aktion Zivilcourage wurde die Idee eines Kabaretts zum Thema organisiert.
Quelle: Sächsische Zeitung, Donnerstag, 6. November 2008
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Erfolgreiches Seminarreihe: „Partner der Straße – Polizei und Sozialarbeit”
Die Aktion Zivilcourage e.V. veranstaltet seit 2002 fünf mal im Jahr gemeinsam mit dem Kulturbüro Sachsen/ Mobiles Beratungsteam Pirna und dem Jugendamt des Landkreises Sächsische Schweiz – Osterzgebirge die Seminarreihe „Partner der Straße - Polizei und Sozialarbeit“. Vorrangig geht es um den Austausch von Erfahrungen und den Einblick in das jeweilige Arbeitsfeld, um so die unterschiedlichen Ansätze zu verstehen und Jugendkriminalität, insbesondere rechtsextremistische Tendenzen, weiter zurück zu drängen sowie demokratische Jugendkulturen zu stärken.
Quelle: Aktion Zivilcourage e.V.
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Junge Pirnaer beweisen Interesse an der US-Politik
Die Präsidentschaftswahlen in den USA beschäftigen auch die Pirnaer. Deshalb lud der Pirnaer Verein Aktion Zivilcourage gemeinsam mit der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung vorige Woche zu einem Vortrag „Barack Obama oder John McCain – die Präsidentschaftswahlen in den USA“ ein. Jeder kennt die beiden Anwärter auf das Amt. Das Wahlsystem und die Verfassung sind jedoch weniger bekannt.
Quelle: Sächsische Zeitung, Dienstag, 4. November 2008
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Angebot für Schulen: Ich, Emilie Schindler: Erinnerungen einer Unbeugsamen
Erika Rosenberg auf LesereiseAm 20. und 21. November ist die Autorin Erika Rosenberg erneut zu Gast im Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge. Frau Rosenberg ist 1951 in Buenos Aires geboren und unterrichtet am Goethe-Institut in Buenos Aires Deutsch und deutsche Geschichte. Sie ist journalistisch tätig und Autorin und Herausgeberin zahlreicher Bücher. Unter anderem schrieb sie Biographien über Oskar und Emilie Schindler. Am 20. und 21. November kann Erika Rosenberg Lesungen an Schulen durchführen. Sie wird aus ihrem Buch "Ich, Emilie Schindler" lesen. Bei dem Buch handelt es sich um die Biographie von Oskar Schindlers Frau, die lange im Schatten ihres Mannes stand.
Quelle: Aktion Zivilcourage e.V., 09.08.2008
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Was tun nach der Schule, vor dem Studium?
FSJ-Politikstelle in Leipzig zu vergebenWas tun nach der Schule, vor dem Studium?
Zum 1.12.2008 hat die Sächsische Jugendstiftung für 10 Monate einen Platz im Freiwilligen Sozialen Jahr Politik (FSJ Politik) zu vergeben. Einsatzort ist der Stadtjugendring Leipzig e.V., wo vor allem die Mitwirkung an der Organisation von Veranstaltungen und an Schüler-Projekten gefragt ist. Der/die Jugendliche (18-22 Jahre) erhält für den Einsatz ein monatliches Taschengeld von 300 € und ist komplett sozialversichert.
Weitere Informationen unter www.saechsische-jugendstiftung.de oder 0351-4820783.
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Engagement und Interesse am Umgang mit rechtsextremistischen Aktivitäten war überwältigend
Zur kommunalen Fachtagung am 15. Oktober trafen sich Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Verwaltung sowie Stadt- und Gemeinderäte aus dem Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge in Freital.
„Das hat’s bei uns nicht gegeben…“ Antisemitismus in der DDR
Ein Geschichtsprojekt für interessierte SchülerInnenWie war das, damals in der DDR? Wie ging man da mit dem Judentum und den Menschen jüdischen Glaubens um? Und was hielt man von dem neuen Staat Israel?
Das möchten wir mit euch gemeinsam erforschen!
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Wird Toleranz zur Mangelware?
Wir, das sind Sophie und Anne, wollen in Kooperation mit EUCH mehr als ein Wurstblatt kreieren. Eine Zeitschrift soll geboren werden, welche vor Toleranz, Vielfalt und vor allem Kreativität nur so tropft.Was wir euch bieten können: Ein Konzept, einen Sponsor, der dafür blecht, dass EURE Ideen kostenlos über EURE Schulbänke wandern; die Räumlichkeiten der Aktion Zivilcourage - für Lagebesprechungen und Papierkrieg sowie einen Namen: „FLITZPIEPE – Toleranz ausverkauft“. Wir haben beide über Jahre hinweg für die Sächsische Zeitung und deren Jugendseite Artikel verfasst und Fotos geknipst. Erfahrungen, die wir gern mit euch teilen.
Quelle: FLITZPIEPE – Toleranz ausverkauft
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Das war Turia 2008 - Bilder sind jetzt online
Rückblick auf das Internationales Jugendcamp 2008 in RumänienAuch in diesem Sommer nahmen junge Leute aus Sachsen an einem internationalen Sommerzeltlager in Rumänien teil. Dieses Camp fand im Rahmen von genialsozial-Deine Arbeit gegen Armut statt und ermöglichte einen intensive Begegnung mit Jugendlichen aus einem Förderprojekt.In einem schönen Tal der Ostkarpaten entstand unser selbst errichtetes Dorf, in dem etwa 70 junge Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, mit verschiedenen Sprachen und Geschichten zusammen lebten.
Quelle: www.turia.org
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Deutschkurs für Asylbewerber aus Langburkersdorf
Die „AG Asylsuchende“ aus dem Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge hat im Asylbewerberheim Langburkersdorf in Neustadt / Sachsen am 09.09.2008 in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen DeutschlehrerInnen einen Deutschkurs gestartet. Die Flüchtlinge in unserem Landkreis sind von vielen Integrationsmaßname (wie zum Beispiel Deutschkurse, Arbeits- oder Ausbildungsmöglichkeiten) ausgeschlossen, was eine tiefgreifende Isolierung für diese Menschen zur Folge hat.
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"Process Drama" in sächsischen Schulen!
Gemeinsam mit der finnischen Theaterpädagogin spielerisch Toleranz lernenBegleitet von der finnischen Theaterpädagogin Sanna Immonen können sich Schüler der 5.-9. Klasse durch das, in Deutschland bisher unbekannte, Unterrichtskonzept „Process Drama“ innerhalb von 4 Stunden einem Thema/Konflikt/Problem von vielen Seiten nähern.
„Process Drama“ (zu deutsch etwa „Drama-Geschichte“) ist ein Zusammenspiel von Kunst und Erziehung, eine Methode zur spielerischen Behandlung von Konflikten, Problemen und allgemeinen Themen. Dabei wird eine Geschichte entwickelt, in der der/die Leiter/in und die Teilnehmer/innen des „Process Dramas“ verschiedene Rollen einnehmen.
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BUCHTIPP: Wenn Kinder rechtsextrem werden - Mütter erzählen
Warum gerade ich? Warum gerade mein eigenes Kind? Warum hilft mir keiner? Bedrängende Fragen von Müttern, deren Kinder Neonazis sind. Dieses Buch läßt Mütter über das Ringen um ihre Kinder erzählen und bietet Hilfe.Sie sitzen im Wohnzimmer mit den Fotos ihrer Kinder vor sich: Babys, Kleinkinder, Schulkinder mit offenen, lebendigen Gesichtern und großen Augen, die neugierig in die Welt blicken. Heute aber sind aus den niedlichen Kleinen Neonazis geworden, brutale Schläger mit Glatze und Bomberjacke oder auch Vordenker der rechtsextremen Szene.
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Move your city!
Future City Youth ContestVom 26. Februar bis 1. März 2009 wird in Dresden / Deutschland der European Congress for a World Culture Forum mit 500 Persönlichkeiten aus ganz Europa zum Thema »Kultur ist mehr – Europa im Spiegel seiner Städte« stattfinden.
Der Future City Youth Contest sucht eure Wünsche und Vorstellungen für die europäische Stadt der Zukunft, die in die Diskussionen auf dem Kongress einfließen. Präsentiert uns eure Ideen mittels künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten!
Aus der Welt der Klezmorim - Eine Reise durch die Geschiche der Ostjuden
ein Vortragsangebot von Herbert LappeKlezmer ist eine aus dem aschkenasichen Judentum stammende Volksmusiktradition. Etwa um das 15. Jahrhundert entwickelten klezmorim oder klezmerim genannte Musiker eine Tradition weltlicher (nichtliturgischer) jüdischer Musik.
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10 Jahre Amadeu Antonio Stiftung
Vor 10 Jahren wurde in Berlin die Amadeu Antonio Stiftung gegründet - um kleine Initiativen für Zivilgesellschaft und demokratische Kultur zu ermutigen, zu beraten und zu fördern. Auf einer Pressekonferenz im Deutschen Bundestag zieht die Stiftung heute Bilanz: Was hat sich verändert? Sind Nazis noch immer eine reale Bedrohung für die Demokratie? Wie haben sie sich entwickelt und was haben Politik und Gesellschaft dem entgegen zu setzen?Seit ihrer Gründung 1998 ist es das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Benannt ist sie nach dem Angolaner Amadeu Antonio Kiowa, der 1990 als einer der ersten Ausländer nach der Wende in Deutschland, nachts in Eberswalde von einem Mob erschlagen worden war.
Quelle: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de, 19.11.2008
mehr LinkSachsen: Wer braucht eigentlich die NPD?
Erst Bayern, nun Sachsen: Nachdem der Richtungsstreit bei dem NPD-Landesverband ganz im Süden mehrere Austritte von führenden Neonazis nach sich zog, ziehen nun die Kameraden in Sachsen nach. Denen ist die NPD-Fraktion im sächsischen Landtag offenbar nicht radikal genug, diese seien “Bonzen”, der Zickzackkurs in Sachen “Autonome Nationalisten” hebt die Stimmung auch nicht unbedingt. So bemühen sich Holger Apfel, Jürgen Gansel und Co. nachvollziehbarerweise, ihre Jobs durch den Wiedereinzug ins Landesparlament bei der Wahl im kommenden Jahr zu sichern. Da die NPD dafür Stimmen aus dem bürgerlichen Lager benötigt - nur die Zustimmung von Neonazi-Schlägern reicht auch in Sachsen nicht (Achtung: Ironie!!!) - versucht man das Biedermann-Image zu pflegen, “Autonome Nationalisten” und andere Krawallheinis stören das Bild der neu gestylten Fraktion dabei.
Quelle: www.npd-blog.de 18.11.2008
mehrGlosse: *Brauner Klamauk*
von Heinz Eggert, Staatsminister.a.D.Was war das für sie für ein Triumph, als sie in den Landtag einziehen konnten. Nicht weil sie verdient hätten, sondern weil andere Parteien viel versäumt hatten. Die Führer aus dem Westen und das Bodenpersonal aus dem Osten - wie es sich gehört. Arbeitsplätze nur für Deutsche, hatten sie gefordert. Drucker waren ausgenommen. Denn ihr Zentralorgan „ Deutsche Stimme“ ließen sie in Polen drucken. Immer mehr erwies sich die braunbäckige Apfeltruppe als hohl und verwurmt.
Quelle: Morgenpost, 16.11.2008
mehrDiskussion nach Film über Nazis in der DDR
80 Besucher wollten am Freitagabend den Film von Tom Franke und Andreas K. Richter sehen.Es war ein guter Beitrag zur Friedens-Dekade: Der Dokumentarfilm „Die nationale Front - Neonazis in der DDR“ von Andreas K. Richter und Tom Franke gab am Freitag im Diakonat Potschappel den Einstieg zu einem gut sechzigminütigen Gespräch zwischen den Generationen. Rund 80 Besucher waren gekommen, um den 2006 produzierten Streifen über den Überfall in der Ostberliner Zionskirche vom Jahre 1987 zu sehen.
Quelle: Sächsische Zeitung, 17.11.2008 (Freital)
mehrAsylbewerber brauchen eine Lobby
Das Thema Asylbewerber – ihre Flucht und ihr Leben danach – stand im Mittelpunkt des jüngsten Jugendgottesdienstes in der evangelischen Stadtkirche in Sebnitz. Vorbereitet wurde dieser von den Mitgliedern der Jungen Gemeinde und den Konfirmanden. „Wir suchen uns die Themen selbst und gestalten dann danach den Gottesdienst aus“, sagt Johanna Wolff.
Quelle: Sächsische Zeitung, 17.11.2008 (Sebnitz)
mehrDie NPD, Barack Obama und die Juden
Ein Fall für den Staatsanwalt?Jürgen Gansel ist 34 Jahre alt. Doch wer liest, was Jürgen Gansel schreibt, und hört, was Jürgen Gansel spricht, der ahnt: Der studierte Historiker und Politikwissenschaftler wäre gerne 50 Jahre älter. Denn in diesem Fall hätte er die Epoche, die er vermutlich für die größte der deutschen Geschichte hält, hautnah erleben und vielleicht sogar ein wenig mitgestalten können. Da sich die biologischen Uhren nun aber nicht zurückdrehen lassen, sitzt Jürgen Gansel unzeitgemäß im Sächsischen Landtag und versucht bis auf weiteres, wenigstens verbal einen ideologischen Bogen vom Heute zum Gestern zu schlagen.
Quelle: Telepolis, 12.11.2008
mehr LinkVerfahren gegen Neonazis gegen Geldauflagen eingestellt
Sie müssen bis zu 2.000 Euro zahlen - Angeklagte sollen verbotene Gruppierung in Sachsen fortgeführt habenDer Prozess gegen vier Mitglieder der verbotenen Neonazi-Gruppierung Skinheads Sächsische Schweiz (SSS) ist gegen Zahlung von Geldauflagen eingestellt worden. Das Dresdner Landgericht erklärte am Donnerstag zur Begründung, die Taten lägen bereits vier Jahre zurück. Auch habe der Gesetzgeber für das angeklagte Organisationsdelikt ohnehin keine hohen Strafen vorgesehen. Nach dem Beschluss müssen die Männer zwischen 1.000 und 2.000 Euro an soziale Vereine zahlen.
Quelle: Sächsische Zeitung, 13.11.2008 (online Ausgabe)
LinkPrügel unter Kameraden – NPD in der Krise
Miese Umfragewerte und fehlender Zusammenhalt machen Sachsens Rechten zu schaffen – jetzt gehen sie aufeinander los.
Quelle: Sächsische Zeitung, 13. November 2008
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